Montessori Spielwaren

 

Worin genau liegt eigentlich der Unterschied zwischen Spiel und Arbeit?

 

Beobachtet man Kinder beim Spielen, so stellt man fest, dass spielen und arbeiten bzw. lernen für sie scheinbar oft ein- und dasselbe sind: sie haben Freude an ihrer Tätigkeit, sie gehen oft darin auf, sind voll bei der Sache und lernen dabei eine Menge und wenn man es genau nimmt, „arbeiten“ sie dabei auch.

 

Wir Erwachsenen unterscheiden doch oft deutlich zwischen unserer Arbeitszeit und unserer Freizeit: die Freizeit ist oft reserviert für Dinge, die uns Spaß machen und Arbeit ist oft „zwingend notwendig“ und macht nicht unbedingt viel Spaß. Zugegebenermaßen wäre es aber doch erstrebenswert, wenn wir auch als Erwachsene sagen könnten: selbst wenn wir hart arbeiten und uns dabei auch vieles erkämpfen, macht uns unsere Arbeit vorrangig Spaß.

 

Ein Ziel der Montessori-Pädagogik ist es, Kindern den Freiraum zu bieten, in dem sie spielend und individuell lernen können - sodass diese sich dann auch als erwachsene Menschen leichter tun, intuitiv die Arbeit finden, die ihnen persönlich entspricht, die ihnen Spaß macht und die sie erfüllt. Geht man noch einen Schritt weiter sind Erwachsene, denen ihre Arbeit Spaß macht, vielleicht sogar die „nützlichsten“ und „effektivsten“ Mitglieder der Gesellschaft, da sie leistungsstark sind und ihre Arbeit mit Überzeugung tun.

 

Darin liegt auch die besondere Stärke der Montessori-Methode und des Montessori-Spielmaterials: sie helfen, Menschen hervorzubringen, die Freude am Leben haben, in ihrer Arbeitszeit wie in ihrer Freizeit.

 

Montessori Spielwaren schlagen dabei eine Brücke zwischen spielen, lernen und arbeiten, denn sie sind so geschaffen, dass das Lernen mit dem Material Kindern Freude und Spaß machen muss! – schönes, ästhetisches Material, das durchgehend in sich schlüssig und logisch ist – es ist handlich und kindgerecht und fördert dabei die Selbständigkeit durch eine integrierte Selbstkontrolle. Maria Montessori hat ihre Materialien zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Zuge ihrer reformpädagogischen Arbeit entwickelt und von Anfang an mit großem Erfolg in der Erziehung eingesetzt.

 

Montessori Spielwaren im Überblick

Montessori Spielwaren gibt es in fünf Kategorien.

 

Spielwaren zum Erlernen der Muttersprache

Mit diesen Materialien lernen Kinder spielend leicht Lesen und Schreiben und schließlich die grammatische Struktur in ihrer Sprache. Die Spiele eignen sich für Kinder ab 4 Jahren.

 

Spielwaren mit mathematischen Inhalten

Grundlagen der Mathematik sind zum einen eine Voraussetzung im Alltag, zum anderen hat die Beschäftigung mit Mathematik laut Montessori, eine ordnende und strukturierende Auswirkung auf den Geist des Kindes. Zu mathematischem Grundlagenwissen gibt es eine große Auswahl an Montessori Spielwaren.

 

Spielwaren zu Übungen des täglichen Lebens

Maria Montessori war es ein Anliegen, Kindern früh Tätigkeiten zu vermitteln, die sie im täglichen Leben brauchen und die sie zur Selbständigkeit führen. So kann beispielsweise auch das Binden von Schuhen, das Tischdecken oder das Händewaschen vor dem Essen zu einem Ritual werden, das Kindern viel Spaß macht.

 

Spielwaren zur sogenannten „Kosmischen Erziehung“

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Schöpfung und der Umwelt ist laut Maria Montessori ein weiterer wichtiger Teil der Erziehung. Spielwaren, die Kinder darin unterstützen, ihren Platz in der Welt zu finden sind zum Beispiel Holzpuzzles der Welt, das Deutschlandpuzzle oder die Jahreskette.

 

Spielwaren zur Schulung der Sinne

Ganz zentral in der pädagogischen Arbeit ist auch die Ausbildung unserer Sinne. Eine breite Auswahl an Montessori-Sinnesmaterial schult spielerisch die kindlichen Sinne wie beispielsweise die Geräuschdosen, die Geruchsdosen und vieles mehr.

 

Sicher ist auch das passende Material für Sie und Ihr Kind dabei. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind viel Freude an Montessori Spielwaren!